PoleCast Folge #02 Vorbereitung auf ein Pole Dance Fotoshooting

#02 Vorbereitung auf ein Pole Dance Fotoshooting

Hallo und herzlich Willkommen zur zweiten Folge des PoleCast’s. Schön bist du wieder dabei und in der heutigen Folge geht es darum, wie du dich am besten auf ein Pole Dance Fotoshooting vorbereiten kannst.

Du kennst dies vielleicht auch: Du bist am trainieren und plötzlich fällt dir keinen Poletrick mehr ein, den du noch üben wolltest. Aber sobald du aufgehört hast zu trainieren, kommen dir 1000 Tricks in den Sinn, die du noch üben hättest können. Und so ist das oft auch beim Pole Dance Fotoshooting. Während dem Shooting fällt dir plötzlich nichts mehr ein, was du zeigen könntest. Was tolle Bilder geben könnte. Kaum bist du zuhause fallen dir so viele Sachen ein, die du hättest zeigen können. Die so toll gewesen wären.

Darum habe ich folgenden Tipp für euch: Erstellt euch eine Liste mit Tricks, die ihr am Shooting zeigen möchtet. Am besten ist es, wenn du die Tricks nicht nur aufschreibst, sondern mit Bilder oder die Bilder direkt auf deinem Handy speicherst. Somit kannst du dem Fotografen auch gleich zeigen, was du machen möchtest und es ist gerade klar. Oder wie du sicherlich auch kennst, nennt jeder jeden Trick wieder ein wenig anders. Somit ist es gleich klar, wie es aussehen und was dabei raus kommen sollte. Wähle nur solche Tricks aus, die du wirklich beherrscht. Denn es bringt einfach nichts, wenn du einen Trick zeigst, denn du nicht ganz sauber kannst. Wäre auch schade um das Foto, wenn es dann nicht so toll wirkt. Oft ist es auch so, dass die einfacheren Tricks sehr schön wirken. Sogar fast schöner als die komplizierteren Tricks. Nur schon ein Sitting on the Pole in Kombination mit einem tollen Outfit oder einem anderen Accessoir, kann wirklich toll sein. Manchmal braucht es gar nicht viel. Deshalb kann ich euch sagen, lohnt sich ein Pole-Shooting auch schon bei Anfängern. Du kannst auch einfach toll neben der Stange stehen mit einer sexy Pose oder einen einfachen Sitting on the Pole und es kann schon tolle Bilder geben.

Was auch noch ein wichtiger Punkt ist, mach dir Gedanken darüber mit welchen Tricks du starten möchtest. Möchtest du lieber mit den schwierigeren Tricks starten und wenn deine Kraft langsam nachlässt zu den einfacheren wechseln (was ich empfehle) oder möchtest zu lieber zuerst mit den einfacheren Tricks starten? Das musst du für dich entscheiden, was für dich besser passt.

Wichtig ist auch, dass du deine Tricks nochmals übst vor dem Shooting und dabei dich im Spiegel beobachtest, wie er aussieht, was du noch verbessern könntest. Vielfach ist es ja so, dass man in einem Trick drin ist und das Gefühl hat er sei gut ausgeführt aber dann im Spiegel erkennt, dass es doch noch einiges zu verbessern gibt. Wobei du hast ja während dem Shooting einen Fotografen zur Hilfe, der dir noch einige Anweisungen, wie z.B. Strecke deine Füsse, gebe kann, insofern dieser Fotograf auch ein wenig Ahnung hat von Pole Dance. Wenn du deine Tricks übst, versuche möglichst lange im Trick zu bleiben. Denn während dem Shooting ist es so, dass du nicht einfach an die Stange gehst, den Trick kurz machst und dann wieder herunter gehst. Nein, denn du musst oft noch kleine Verbeserungen vornehmen, wie z.B. die Füsse strecken, den Arm in eine andere Position bringen oder den Kopf mal in eine andere Richtung. Somit bist du schnell mal länger in einem Trick als beim Training. Versuche auch die Tricks möglichst weit oben an der Stange zu machen. Dies sieht einfach viel schöner aus auf den Bildern. Vor allem bei der mobilen Pole mit dem Podest, die man gerne draussen aufstellt, sieht es einfach viel besser aus wenn du weit oben bist, anstatt unten beinahe beim Boden.

Was du dir auch überlegen musst, was für dich einfacher ist, Spinning- oder Staticpole. Bei der Staticpole ist es so, dass du hochkletterst, den Trick machst, dann aber merkst dass es von der Position her nicht passt, musst dich dann versuchen in die Richtige Position, in den Richtigen Winkel zu drehen. Bei Spinntingpole ist der Vorteil, da kannst du schön im Trick bleiben und die Stange dreht sich und der Fotograf kann nur noch abdrücken, wenn du in der richtigen Position bist.

Was auch noch zu erwähnen ist, ein Pole-Shooting ist defintiv anstrengender als ein Training. Denn du ketterst hoch und wieder runter und wieder hoch weil die Position nicht ganz gepasst hat. Und dann versuchst du auch möglichst lange im Trick zu bleiben, alles anspannst, ja das kann schön Muskelkater geben.

Was du dir auch noch überlegen solltest, ist, ob du irgendwelche Accessoires nutzen möchtest. Zum Beispiel Tücher, Nebelmaschine, farbiges Licht, Konfetti, Ballone sind einige Möglichkeiten von vielen.

Zum Thema Outfit: was ganz toll sind, sind Sommerkleider, wobei du hier auch wieder überlegen musst, welche Tricks du damit machst. Denn für Kopfüber sind sie schlecht geeignet 😉 Natürlich normale Poleoutfits oder kurze Hosen und ein Shirt sind auch tolle Outfitsmöglichkeiten. Vorallem draussen oder an anderen speziellen Locations finde ich Sommerkleider oder kurze Hosen, anstatt ein Poleoufit ganz toll.

Zum Shooting selber ist es sicherlich wichtig, dass du ausgeruht zum Shooting kommst. Dich vor dem Shooting aufwärmst, wie vor dem Training. Ich kann es dir sehr empfehlen ein Shooting zu zwei zu machen. Bei meinem Pole-Shooting Tag ist es jeweils so, dass ich die Models in Zweiergruppen einteile, damit sie sich an der Pole abwechseln könne und somit eine Verschnaufspause haben und auch Zeit haben sich umzuziehen, ohne das unnötig Shootingzeit verloren geht. Und so kann man sich auch gegenseitig unterstützen und helfen oder auch ein Double machen 🙂 Falls du alleine zu einem Fotografen an ein Pole Shooting gehst, nimmt doch jemanden mit, der dir ein wenig unterstützen kann oder allenfalls auch in einen Trick helfen kann, falls es mal nicht so gut klappt.

Zu einem Shooting mitnehmen solltest du eine Yogamatte, Grippmittel, Wasserflasche, Outfits. Wenn es draussen ist, kann ich dir empfehlen Hausschuhe mitzunehmen. Denn sonst läuft du barfuss rum und bekommst dreckige Füsse. Klar könnte man das mit Photoshop bearbeiten, aber es ist schon einfacher, wenn die Füsse von Anfang an Sauber sind 😉 Ich hatte an einem Lost Place Pole-Shooting auch schon erlebt, dass wir dann dem Model an der Stange noch schnell die Füsse putzen mussten, damit sie nicht allzu schmutzig waren. Ich kann dir empfehlen ein Bademantel mitzunehmen, falls dein Shooting draussen und nicht gerade im Hochsommer stattfindet. So kühlst du nicht gerade ab, wenn du eine kurze Pause einlegst.

Zusammenfassung Vorbereitung auf ein Pole-Shooting:

  • Liste mit Tricks erstellen
  • mit schwierigen oder einfachen Tricks starten?
  • Tricks üben, weiter oben an der Stange
  • Spinning oder Staticpole?
  • Accessoirs: Tücher, Nebelmaschine, farbiges Licht, Konfetti, Ballone ect.
  • Outfit: Sommerkleid, Poleoutfit, kurze Hosen & Shirt, spezielles Outfit

Mitnehmen ans Pole-Shooting:

  • Yogamatte
  • Grippmittel
  • Wasserflasche
  • Outfit
  • evt. Hausschuhe
  • evt. Bademantel
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